2 »Sieh da, das Untier mit dem spitzen Schweif, das über Berge, Mauern, Festungswerke 3 hereinbricht und die ganze Welt verpestet«, begann zu mir der Führer; und der Bestie bedeutete er, näher an das Ufer 6 bis an des Steindamms Ende herzukommen. Das ekelhafte Bild des Truges nahte, schob seinen Kopf und Oberleib an Land, 9 nur mit dem Schweife blieb’s dem Ufer fern. Hatt’ ein Gesicht wie Biedermanns Gesicht, gar gütig anzuschaun, von zarter Haut, 12 der überige Leib war eine Schlange. Zwei Tatzen hatt’ es, haarig bis zur Achsel, auf Brust und Rücken und an beiden Seiten 15 war’s ganz bemalt mit Knoten und mit Ringlein, und Untergrund und Zeichnung farbenreicher als Tücher von Tataren oder Türken 18 oder Gewebe von Arachnes Kunst. Wie Kähne, manchmal angelegt am Strande, noch halb im Wasser, halb schon auf dem Trocknen, 21 und wie bei den gefräßigen Teutonen der Biber für die Lauer sich zurechtlegt, so stützte sich das böse Ungetüm 24 am Steindamm auf, der um das Sandfeld läuft, indes sein großer Schweif im Leeren schnellte und aufwärts bog den giftigen Doppelstachel, 27 wie seine spitze Waffe der Skorpion.
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